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Praxisphasen

berufe-zuschnitt / 	© Pixel-Shot / adobestock

In den Praxisphasen lernen die Jugendlichen verschiedene Berufe und Berufsfelder kennen. Angefangen mit eintägigen Schnuppertagen in Unternehmen und Einrichtungen, gefolgt von einem mehrwöchigen Praktikum in der 9./10. Klasse, können sie ihre Berufswünsche überprüfen oder neue entdecken, und praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln.

Als Ergänzung zu diesen verpflichtenen Elementen können die Jugendlichen an mehreren Praxiskursen und/oder einem Langzeitpraktikum teilnehmen.

Die Elemente im Überblick

Berufsfelderkundung

Erste Praxisluft atmen und drei Mal jeweils einen Tag in Unternehmen hineinschnuppern, das ist das Ziel der Berufsfelderkundungen (BFE), die in der 8. Klasse stattfinden.
Die meisten Düsseldorfer Schulen nehmen für die betrieblichen BFE an den Düsseldorfer Tagen der Beruflichen Orientierung (DTBO, berufsorientierungstage.de) teil.

Andere Formen der BFE sind z. B. der Girls’Day/ Boys’Day, Elterntage, die Mitmachmesse „Lust auf Handwerk“ oder trägergestützte BFE bei Bildungsträgern.

Woman engineer measures the size of the device in the modern lab © Joe-L / stock.adobe.com

Praktikum

Ausgerüstet mit den Erfahrungen aus den Berufsfelderkundungen lernen die Jugendlichen in einem 2-3-wöchigen Schülerbetriebspraktikum in der 9./10. Klasse die Arbeits- und Berufswelt noch intensiver kennen.

Die Düsseldorfer Praktikumsbörse deinschulpraktikum.de – eine lokale, speziell für Schülerpraktika ins Leben gerufene Praktikumsbörse unterstützt bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz.

Praxiskurse

3- bis 5-tägige, handlungsorientierte Praxiskurse bei Bildungsträgern sind eine sehr gute Möglichkeit für Jugendliche aus der 9./10. Klasse, sich zusätzlich zum Betriebspraktikum in einem weiteren Berufsfeld praktisch zu erproben. Praxiskurse werden in verschiedenen Bereichen angeboten,
z. B. in sozialen, handwerklichen oder Gesundheitsberufen, Dienstleistung, Wirtschaft/Verwaltung oder Medien/IT (aktuelle Broschüre).

Die Organisation erfolgt über die Schule. Praxiskurse sind vor allem für Jugendliche geeignet, die Interesse an einer dualen Ausbildung oder einem dualen Studium haben.

Langzeitpraktikum

Keine Lust mehr auf Schule? Schwierigkeiten, einen (Haupt-) Schulabschluss zu erreichen?

Bei einem Langzeitpraktikum verbringen Jugendliche ein Jahr lang
1-2 Tage pro Woche in einem Betrieb anstatt in der Schule. Die Schule begleitet das Praktikum und stellt sicher, dass keine abschlussrelevanten Unterrichtsinhalte verpasst werden. Ziele: neue Motivation finden, einen Schulabschluss erreichen und Kontakte für eine spätere Ausbildung knüpfen.

Praxiselemente in der Sekundarstufe II

Die Praxiselemente in der Sek II schließen an die bereits gesammelten Erfahrungen aus der Sekundarstufe I an. In Form von ein- bzw. mehrtägigen Veranstaltungen unterstützen die Praxiselemente die Jugendlichen, ihre eigenen Vorstellungen mit der Realität abzugleichen und zu festigen.
Dazu können z. B. Angebote der Hochschulen (Hochschultage), ein duales Orientierungspraktikum/Digi-DOP oder Kurzzeitpraktika genutzt werden.
Die Praxiselemente dauern mindestens fünf Tage, können aber auch länger sein.

Mehr dazu?

Ausführlichere Informationen zu diesen und weiteren Standardelementen von KAoA finden Sie im Menü unter „Standardelemente“.