Übergänge

Die Übergangsgestaltung ist ein Prozess, in dem die Jugendlichen ihre bisherigen Ergebnisse und Erkenntnisse aus der Berufs- und Studienorientierung bilanzieren. Sie werden dabei von ihren Lehrkräften, ihren Eltern, der Berufsberatung und ggf. weiteren Partnern (Jugendhilfe, Hochschule) unterstützt. Daraus leiten die Jugendlichen Schritte für ihren weiteren Weg ab und formulieren eine Anschlussperspektive.

Aufgrund dieser Planung gestalten sie ihren Übergang von der allgemeinbildenden Schule in eine Berufsausbildung, in weitere Bildungsangebote, in ein Studium oder in alternative Anschlusswege.

Auf kommunaler Ebene wird die Übergangsgestaltung von verschiedenen Partnern koordiniert: Schulträger, Schulen, Jugendhilfe, Berufsberatung der Arbeitsagentur, Hochschulen, Kammern, Verbände der Wirtschaft und Gewerkschaften.

Ziel ist es, auf dieser Basis eine realistische Anschlussperspektive zu entwickeln, um Brüche im Übergang von der Schule in Ausbildung oder Studium zu vermeiden.

Auf Grundlage der Standardelemente bilanzieren die Jugendlichen ihren individuellen Prozess der Studien- und Berufsorientierung. Das Ergebnis wird in einer standardisierten Anschlussvereinbarung dokumentiert. Neben der bisherigen Übergangsentscheidung der Schüler/-innen in die Ausbildung bzw. in das Studium werden auch die nächsten geplanten Schritte und Ansprechpartner/-innen schriftlich erfasst.

Bei der Erarbeitung der Anschlussperspektive können Lehrkräften, Eltern, Berufs- und Studienberater/-innen der Arbeitsagenturen, Studienberater/-innen der Hochschulen und Vertreter/-innen der aufnehmenden Systemen die Schüler/-innen beratend unterstützen.

Die Anschlussvereinbarung ist von allen Schüler/-innen in der Jahrgangsstufe 9.2 auszufüllen. Das ausgefüllte Dokument verbleibt bei den Schüler/-innen und wird im Portfolioinstrument abgeheftet. Sinnvoll ist die Anschlussvereinbarung in der Jahrganggstufe 10 und ggf. in der Sekundarstufe II fortzuschreiben.

Die Dokumente zur Anschlussvereinbarung im Schuljahr 2016/17

Formular zur Anschlussvereinbarung
Formular zur Anschlussvereinbarung in leichter Sprache
Anschreiben an die Schulen
Eltern- und den Schülerbrief
FAQs zur Anschlusvereinbarung zusammengestellt von der Bezirksregierung Düsseldorf

Für die Vor- und Nachbereitung der schriftlichen Anschlussvereinbarung kann das Portfolioinstrument genutzt werden. Im Berufswahlpass NRW sind Arbeitsblätter zur Reflektion der bisherigen Berufs- und Studienorientierung sowie zur Planung des Übergangs enthalten.

Die Eckdaten-Onlineerfassung zur Anschlussvereinbarung (EckO) dient der Erhebung der geplanten Schritte der Schüler/-innen auf dem Weg zu ihrem Berufsziel. Sie kann ergänzend und freiwillig zur schriftlichen Anschlussvereinbarung von den Jugendlichen in Jahrgangsstufe 9.2 ausgefüllt werden.

Schulen, die an der Erhebung teilnehmen, erhalten die Zugangsdaten zur Online-Plattform. Hier können sie die Zugangscodes plus Transaktionsnummern für die Schüler/-innen generieren.

Auf der Online-Plattform befinden sich außerdem Ausfüllhilfen für die zuständigen Lehrkräfte und ein Elternbrief, der an jede Schülerin und jeden Schüler vor der Befragung verteilt werden sollte.

Die von den Schüler/-innen eingebenen Daten werden anonymisiert erfasst und als Planungs- und Steuerinstrument der Angebotsstruktur im Übergangssystem den regionalen Akteuren kumuliert zur Verfügung gestellt.

Generierung der TAN-Nummern Schulleitung
Ausfüllanleitung EckO für Lehrkräfte

FAQ Anschlusvereinbarung und EckO

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Fragen!

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Team der Kommunalen Koordinierung