Neuer Berufswahlpass soll ab 2019 erprobt werden

Nach einer abgeschlossenen Evaluation des Berufswahlpasses steht ab 2019 ein weiterer Meilenstein auf dem Programm: der neue, digitale Berufswahlpass. Der Entwicklungsprozess wird in NRW gesteuert – Mitglieder der Kommunalen Koordinierungsstelle Düsseldorf sind beteiligt.

Das wissenschaftliche Konzept mit Empfehlungen zur Digitalisierung und Weiterentwicklung des Portfolioinstruments „Berufswahlpass“ liegt vor. Auf Basis dieses Konzeptes wird der Berufswahlpass als ein digitales Lernkonzept umgesetzt, mit dem die schulische und außerschulische Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern zeitgemäß begleitet werden kann.

Damit dies gelingt, hat sich unter der Federführung von Nordrhein-Westfalen ein Projektkonsortium – bestehend aus mehreren Bundesländern – unter Beteiligung der Bundesagentur für Arbeit sowie des Bundesbildungsministeriums zusammengefunden. Ziel: die Erstellung eines modernen, digitalen Berufswahlpasses, auf den die Schülerinnen und Schüler zeit- und ortsunabhängig zugreifen können.

Ein zentraler Punkt ist beispielsweise die Entwicklung eines individuellen “Berufsorientierungs-Cockpits”. Mit diesem Modul kann ein Profil angelegt werden, in dem sich die Nutzer mit ihren persönlichen Eigenschaften, Interessen und Neigungen darstellen können. Über das individuelle Cockpit steuert der einzelne Nutzer thematische Blöcke wie zum Beispiel Person, Beruf, Planung und Reflexion sowie Dokumentenablage an und kann durch vorgegebene Tools seinen Berufsorientierungsprozess unterstützen und steuern. Cloud-, Chat- und Sharefunktionen, Kalender-, Erinnerungs- und Notizfunktionen sowie Gamification und Schnittstellen ausgewählter Plattformen unterstützen die Nutzer bei der Entwicklung ihrer Kompetenzen. Die Erprobung soll ab 2019 in ausgewählten Schulen stattfinden.

Quellen: eigene Quellen + berufswahlpass.de