Monitoring

Für die weitere Ausgestaltung von “Kein Abschluss ohne Anschluss” ist es dem Land wichtig, den Umsetzungsfortschritt der einzelnen Standardelemente der Berufs- und Studienorientierung (SBO) nachvolllziehen zu können. Hierzu wurde ein Monitoring entwickelt, bei dem die beiden Ministerien MSW und MAIS auf die Mitarbeit der Schulen angewiesen sind.

Das Monitoring erfolgt auf Basis des BAN-Portals. BAN steht für “Belegung, Abrechnung, Nachweis” und ist den Schulen bereits durch die Buchung trägergestützer Angebote bekannt. So sind die Daten zur KAoA – Potenzialanalyse bereits im BAN-Portal vorhanden und müssen von den Schulen nicht zusätzlich eingestellt werden.
Das BAN-Portal finden Sie unter www.bo-instrumente-in-nrw.de

Mit der flächendeckenden Einführung von KAoA im Schuljahr 2016/17 wird das Monitoring auf alle Schulen ausgeweitet. Erstmals nehmen auch die Förderschulen, deren Schülerinnen und Schüler STAR-Maßnahmen in Anspruch nehmen, am Monitoring teil. Die Erhebung bezieht sich immer auf die generellen Standardelementen (SBO 1, 2, 3). und zusätzlich auf die Aktivitäten bzw. -elemente in den jeweiligen KAoA-Jahrgängen. Welche Jahrgänge betroffen sind, ist abhängig vom Einstieg der Schulen in KAoA (eine Übersicht finden Sie hier).

Zur Unterstützung beim Eintragen der Daten dienen ausfüllbare pdf-Formulare, die ab Anfang Juni unter ‚Aktuelles‘ im BAN-Portal heruntergeladen werden können.

Falls Sie Berufsfelderkundungen über die Düsseldorfer Tage der Studien- und Berufsorientierung organisiert haben, können Sie sich in Ihrem Account unter www.berufsorientierungstage.de eine Excel-Tabelle mit den gebuchten Berufsfelderkundungen herunterladen.

 
Über das Monitoring werden von den Schulen ausschließlich Summendaten für nicht geförderte Standardelemente abgefragt. Personenbezogene Daten von Schüler/-innen oder Lehrkräften werden nicht erfasst. Die im BAN-Portal an anderer Stelle eingetragenen und für die Abrechnung benötigten Daten bei Potenzialanalyse, trägergestützten Berufsfelderkundungen und Praxiskursen werden ausschließlich als Summendaten für die Auswertung durch die G.I.B. NRW vewendet. Die Ergebnisse des Monitorings erhalten das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales. Die Bezirksregierungen und Kommunalen Koordinierungsstellen erhalten von dort Auswertungen schulformübergreifend und schulformbezogen, jedoch nicht schulscharf.

Das Monitoring dient nicht dazu, die Vollständigkeit der schulischen Umsetzung von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ zu überprüfen und zu kontrollieren. Vielmehr sollen die Antworten der Schulen genutzt werden, um ggf. bei den Angeboten (z.B. der Anzahl der Berufsfelderkundungsplätze) nachsteuern zu können. Scheuen Sie sich also nicht, wahrheitsgemäß zu antworten.